Rodzina Herbarz Szalchty Polskiej

 
Herbarz Polski Herbarz Polski Herbarz Polski

 

Dieser Text berichtet wie folgt über die Familie Gnatowski:

„GNATOWSKI vom Wappen LADA. Alte masowische Familie, übernahm den  Namen  des Dorfes Gnaty im Land Zakroczym, ließ sich zu Beginn des 15. Jahrhunderts in Podlasiu[1] nieder und gründete dort das Dorf Gnatów, aus dem sie gemäß einer litauischen Urkunde im Kriegsfalle zwei bewaffnete Reiter stellte[2].  Diwe sich im 16. Jahrhundert stark vermehrende Familie siedelte in alle Teile des Landes, vor allem aber nach Litauen und Wolyn. In den Gerichtsakten zu Wizkich[3] im Jahre 1474 werden die Namen Aleksy, Maciej, Jacob und andere  [Gnatowskis] genannt. Feliks wird als Burggraf von Lomscha nordöstlich von Warschau im Jahre 1526 erwähnt. Sein Sohn Franciszek erwarb das Schulzenamt in Konarzyce [südwestlich von Lomscha] im Jahre 1559. Marcin wird als vertreter des Brzezinski[4] Starost im Jahre 1582 genannt. Wawrzyniec, Sohn von Jacob und Walenty, Sohn von Gregorz (Don. Vars.)[5], 1614. Adam unterschrieb die Elektion 1632. Wawrzynicz war panegyrischer Autor 1633. Es folgten Kazimir, Michal, zwei Adamow, zwei Janow, zwei Szymonow, Fabian-Tomasz, Jerzy, Pawel, Stanislaw, Stefan. Walenty  vom Land Zakroczymska, Stefan vom Land Nurska [Nur].  Wojeciech vom Land Warszawaska und Wojciech von der Wojewodschaft Sandomier unterschrieben im Jahre 1697 die Elektion.[6]

Biem nächsten Satz bestehen einege Unklarheiten:

„Alexander 1682 hatte mit Ehefrau Elzbieta Klodschinska den Sohn Jan, 1746, der mit Ehefrau Teresa Gralewska den Sohn Wawrzyniec, Burggraf Warsawski 1745 hatte.“  Dieser Satz ist bereits im polnischen Original offensichtlich fehlerhaft: „Aleksander 1682 r., z zony Elzbiety Klodzinskiej mial syna Jana 1746 r., po ktorym z Teresy Gralewskiej syn Wawrzyniec, burgrabia warsawski 1745 r.[7]“ Der Text setzt sich folgendermaßen fort: „Walery war Land und Femerichter von Zakroczymska, unterschrieb im Jahre 1764 die Elektion und Josef unterschrieb für die Wojwodschaft Wolynski im glecichen Jahr. Antoni war Horodniczy-owrucki in den Jahren 1775 - 1794. Blazej war salzgraf, Viceregent und Burggraf von Zakroczymska in den Jahren 1778 - 1794. Josef war Horodniczy von Dzwinogrodzki im Jahre 1779 (Sigil). Michal war im Jahr 1788 Gerichts - Vicerregent von kiew, Gutsbesitzer in Wolynien im Jahr 1781. Josef, Sohn von Antoni war im Jahre 1803 in die Bücher des Adels vom Gouvernement Kiew eingeschrieben.

Nach Michal, Gutsbesitzer von Duby in Wolynien im Jahr 1760 kamen drei Söhne: Antoni, Tomasz und Aleksander. Nach Antoni kam sein Sohn Pawel, Major des polnischen Heeres im Jahre 1820, dessen Sohn Josef mit den Söhnen: Zygmunt[8], Pawel und Stanislaw, nach Tomasz nachkommend January und jan, Söhne von Antoni und nach Aleksander nachkommend, Rafal mit Sohn Juliusz und August mit Sohn Antoni, Söhne von Alexander, legitimiert im Kaiserreich 1849 und eingeschrieben in das Adelsbuch des Gouvernements Podolski [Podolien].

Piotr und Antoni, Söhne von Antoni, legitimiert im Kaiserreich und eingeschrieben in das Adelsbuch des Gouvernements Wolynska im Jahre 1849.

Von den in Litauen seßhaften Gnatowskis war eine familie zum calvinischen Glauben übergeweschselt. Pawel saß in der dissidentischen Synode in Kiejdacj im Jahr 1719. Walerian unterschrieb 1697 und Ignacy im Jahre 1764 für die Woiejwodschaft Minsk die Elektion. Onufy wird 1775 als Stallmeister von Minsk genannt (Vol. Leg.)[9].

Legitimiert im Kaiserreich und eingeschrieben ins Buch des Adels: a) Gouvernement Wilenski [Wilna] , Josef, Sohn von  Andrzej mit Sohn Aleksy, Enkel Adam und Urenkeln: Adam, Feliks und Aleksander im Jahr 1837. b) Gouvernement Minsk, Jan mit Söhnen Aleksander, Konstanty, Michal und Mikolaj und Michal mit Sohn Jan, Söhne von Antoni im Jahre 1855.“

Weitere Angaben, die wahrscheinlich diese calvinistiche Familie betreffen, finden sich bei S. Konarski, Dort heißt es:

„Gnatowski, Paul und seine Frau Anna taufen am 22. Juli 1684 in Birze[10] den Sohn Johann - Daniel. Gnatowski, Peter, Pastor in Solomiesc, heiratet am 14. Febrar 1692 in Wilno Elisabeth Niewierska.[11]

Soweit die Angaben über die Familie Gnatowski vom Wappen Lada aus dem jüngsten der hier wiedergegebenen Texte.

FUßNOTEN

  1. [^] Möglicherweise handelt es sich hierbei um den Ort Podlaschen.
  2. [^] Hier wird ser Hinweis auf die Anwesenheit der Gantowskis in Litauen wiederholt: vgl. Abschnitt 1.
  3. [^]Wizna. Eckige Klammern geben im Weiteren Einfügungen des Verfassers weider.
  4. [^]Eine Landschaft
  5. [^]Don. Vars. = Akte grodzki Warzawski, zwane Donatonium
  6. [^] Über die Elektionen vgl. Abschnitt 4. in diesem Kapitel.
  7. [^] Auch Boniecki erwähnt Alexanders Heirat mit Elzbieta Klodschinska. In seiner Darstellung findet die Hochzeit allerdings 1677 statt: siehe Abschnitt 2.1.
  8. [^]Zygmunt Gnatowski ist der Bauherr des vom Architekten Stanislaus Witkiewicz errichteten "Koliba" Hauses in Zakopane gewesen, das zum Vorbild eines von Witkiewicz initiierten polnischen Nationalstils wurde und später nach Zygmunts Tod, als Museum diente. Auch Adam Boniecki, "Herbarz Polski" erwähnt diese Familie, allerdings mit einem etwas anderen Stammbaum (vgl. Abschnitt 2.). Zur Bewertung dieser unterscheidlichen Abstammung siehe Abschnitt 7.
  9. [^]Vol. Leg.= Volumina Legem Petersburg 1859, wydanie Ohryzki t.l1 do 8 i t. 9 wyd w Krakowie 1889
  10. [^] Birze ist ein Ort in Litauen.
  11. [^] S. Konarski, Szlachta kalwinska w Polsce (= Calvinischer Adel in Polen). Warszawa 1936, S. 87

REFERENZEN

  • Uruski, Seweryn. Rodzina, herbarz szlachty polskiej. Warszawa : Skład Główny Ksie̜g. Gebethnera i Wolffa, 1904-1938.
  • von der Lehr, Alfred. Die Gnatowskis. Die Geschichte einer masowischen Familie. Fürth : Selbstverlag 2000. ISBN-Nr: 3-00-005311-5