Der Name Gnatowski is nicht nur alten Ursprungs, sondern in den weiten Verzweigungen dieser Familie fanden sich immer wieder herausragende Persönlichkeiten. An dieser Stelle sollen drei bemerkenswerte charaktere der jüngeren Vergangenheit vorgestellt werden.

Alle drei sind völlig unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Werdegang und verschiedenen Interessen. Gemeinsam ist ihnen jedoch ein äußerst starkes Engagement für die jeweilige Sache, die sie mit großem Ernst und höchstem Einstaz verfolgten. Auch wenn ihre Namen heute ein wenig verblaßt sind, sind sie doch Bestandteil der polnischen Geschichte. Aus diesem Grund soll die Erinnerung hier wieder aufgefrischte werden.

 

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Polnischer Legionäre

Am 25. November 1795 dem Königreich Polen fiel ihr zum Opfer stärkeren Nachbarn Russland, Preußen und Österreich, und die dritte Partition endete die Existenz des souveränen Staates der polnisch-litauischen Commonwealth. Der gewählte König von Polen, Stanislaus Augustus, wurde zur Abdankung gezwungen und ziehen sich in Russland.

Frankreich allein gegen Polen wurde die Behandlung und die natürliche Zuflucht aller polnischen Exilanten. Unter den in Paris war General Jean-Henri Dombrowski (Jan Henryk Dąmbrowski), die am 11. Oktober 1796 bildete die "Polnische Legion" mit Napoleon Hilfe. Am 20. Januar 1797 Dombrowski veröffentlichte eine Erklärung, in vier Sprachen Aufruf an die Polen, um seine neue Legion. Zwei Wochen später die Legion bestand von 1200 Männern in polnischer Uniform. Im April 1797, 5.000 Männer eingeschrieben.

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Polnischer Revolutionär

Er besuchte mit Abschluß die Eisenbahnschule in Wilna. Er nahm am organisierten Revolutionär-Kreis von Appelberg teil und wurde 1882 verhaftet. Nach Verbüßung einer Strafe stand er bis 1885 unter polizeilicher Überwachung. In den Jahren 1886 bis 1887 war er Aktivist im politischen Kreis "Narodnaja Wolja" unter Leitung des Spitzenfunktionärs Dembo.

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Prälat

Ein nicht unbedeutendes Mitglied der genannten Familie ist Jan Gnatowski gewesen. Er war Geistlicher und zugleich ein zu seiner Zeit sehr bekannter Schriftsteller.

Im Collegium Canisianum in Innsbruck, wo er u.a. studierte, findet sich sein Name heute noch als "Prälat Johann Ritter von Gnatowski". Sein literarisches Pseudonym lautete dagegen schlicht Jan Lada.

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Primaballerina

Eine nicht minder berühmte Persönlichkeit der jüngeren Geschichte als die eben genannten Herren, war Waleria Gnatowska. Sie hat die Theaterlaufbahn eingeschlagen und bezauberte als Tänzerin ihr Publikum. Dem Biographischen Wörterbuch des Polnischen Theaters entnehmen wir folgenden Lebenslauf:

"Gnatowska Waleria, verh. Suzin (14.04.1883 – 17.02.1974 Warszawa/Warschau), Tänzerin. Tochter von Stanislaw Gnatowski und Agnieszka geborene Kowalska, Ehefrau von Bronislaw Suzin (Eheschließung 24.07.1922)."

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Zygmunt Gnatowski und das Koliba-Haus

Eine weitere bedeutende Persönlichkeit mit dem Namen Gnatowski ist Zygmunt Gnatowski gewesen. Er wurde im Zusammenhang mit dem Koliba-Haus berühmt, einer Sommervilla in Zakopane in der hohen Tatra, das von dem berühmten polnischen Maler und Schriftsteller Stanislaw Witkiewicz entworfen worden war und für eine ganze Reihe weiterer Häuser stilbildend wurde. Nach Witkiewicz Idee sollte das 1894 fertiggestellte Haus sogar zur Keimzelle eines polnischen Nationalstils werden. Zygmunt Gnatowski war Auftraggeber und erster Bewohner des Hauses.

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LilijkaZHP

Polnisch Scouting und Guiding Association (ZHP)

 

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Weltkrieg Veteranen

Erinnerung an diejenigen, die gedient haben.

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